ZURÜCK INS LEBEN - DER MENSCH IM FOKUS

Wie funktioniert eine Intensivstation? Wer arbeitet dort? Wie ist es, als Patientin oder Patient auf einer Intensivstation zu liegen? Und welche Rolle spielen die Angehörigen dabei?

Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten, Angehörigen und Interessierten aufzuzeigen, dass die Intensivmedizin als Fachgebiet zwischen Technik und Menschlichkeit einen Weg zurück ins Leben bietet. Was das Ganze mit Anästhesie zu tun hat? Tatsächlich sind viele der Ärztinnen und Ärzte auf den Intensivstationen oder den Intensiv-Zwischenstationen Fachärztinnen bzw. -ärzte für Anästhesiologie und verfügen über sehr spezielle Erfahrungen und Ausbildungen in der Intensivmedizin.

 

 

TAG DER INTENSIVMEDZIN

Der Tag der Intensivmedizin rückt die Intensivmedizin in den Fokus und macht damit auf die besonderen Leistungen und Möglichkeiten der Intensivmedizin aufmerksam.
Der Tag der Intensivmedizin findet jedes Jahr am 18. Juni statt. 

Werden auch Sie aktiv und unterstützen Sie den Tag der Intensivmedizin am 18. Juni 2026 mit eigenen Aktionen oder Vorträgen an Ihrer Klink!

 

STUDIODISKUSSION 2026: „Zurück ins Leben: Wie moderne Intensivmedizin Menschen begleitet“

Anlässlich des Tags der Intensivmedizin 2026 hat die DGAI unter der Moderation von Wissenschaftsjournalistin und Podcasterin Julia Vismann erneut eine Podiumsdiskussion aufgezeichnet, die auf dem gemeinsamen YouTube-Kanal von DGAI und BDA veröffentlicht wurde. Im Mittelpunkt steht die bewegende Geschichte von Cornelia Sichermann. Sie überlebte 2022 eine lebensbedrohliche Sepsis, verbrachte sechs Monate im Krankenhaus und kämpfte sich trotz schwerster Folgen zurück ins Leben. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Andreas Sichermann berichtet sie von dieser außergewöhnlichen Erfahrung – und davon, was Patientinnen und Patienten auf einer Intensivstation wirklich hilft.

Die Podiumsdiskussion beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven, wie moderne Intensivmedizin heute funktioniert: medizinisch, pflegerisch, psychologisch und menschlich. Themen sind unter anderem die Versorgung von Sepsis-Patientinnen und -Patienten, die Einbindung von Angehörigen, Kommunikation in Extremsituationen sowie neue Konzepte für patientenfreundliche Intensivstationen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

  • Cornelia Sichermann – Vorstandsmitglied der Deutschen Sepsishilfe e.V., überlebte 2022 eine Sepsis
  • Andreas Sichermann – Ehemann und Angehöriger
  • Prof. Dr. Gernot Marx – Präsident der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen
  • Prof. Dr. Thorsten Brenner – Sprecher der Sektion Intensivmedizin und des Arbeitskreises Intensivmedizin der DGAI, Klinikdirektor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Essen, forscht seit Jahren auf dem Gebiet Sepsis/septischer Schock
  • Prof. Dr. Hendrik Bracht – 2. Sprecher des Arbeitskreises Intensivmedizin der DGAI, stellvertretender Klinikdirektor der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall-, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie am Evangelischen Klinikum Bethel
  • Prof. Dr. Alawi Luetz – Facharzt für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin; forscht seit 2013 an neuen, interaktiven Raumkonzepten für patientenzentrierte Intensivstationen
  • Dr. Susanne Buld – Leitung des psychologischen Teams der Intensivstationen sowie der Beratungsstelle für Beschäftigte am Universitätsklinikum Würzburg; Dipl.-Psychologin, Psychoonkologin (DKG), Fachpsychologin für Notfallpsychologie (BDP), Ethikberaterin im Gesundheitswesen (AEM)
  • Prof. Dr. Martin Schuster – Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie an den RKH-Kliniken des Landkreises Karlsruhe; wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich Ethik, Nachhaltigkeit und Gesundheitsökonomie
  • Michael Steinel, B.Sc.N. – Gesundheits- und Krankenpfleger auf der anästhesiologischen Intensivstation am Universitätsklinikum Würzburg; derzeit M.Sc. Advanced Nursing Practice (EVHN) sowie Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege am UKW

Der Tag der Intensivmedizin 2026 zeigt: Intensivmedizin bedeutet nicht nur Hochleistungsmedizin – sondern vor allem die Begleitung von Menschen auf einem oft langen Weg zurück ins Leben.

 

RÜCKBLICK STUDIODISKUSSION 2025: „Möglichkeiten und Grenzen der Intensivmedizin – Diskurs zur Zukunft der Patientenversorgung“

Hier kommen Sie zum Fotorückblick mit Eindrücken aus dem Studio.

Hier die komplette Aufzeichnung nachsehen: https://www.youtube.com/watch?v=HuJgyu3sGwE 

 

Mehr zum Tag der Intensivmedizin

 

Zurück ins Leben - Die Kampagne 

"Zurück ins Leben" ist eine Kampagne des Berufsverbandes Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. sowie der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V.

Die Kampagne soll zeigen, was Intensivmedizin wirklich bedeutet: keine abstrakte Apparatemedizin, sondern Menschlichkeit, Fürsorge und persönliche Zuwendung. Sie zeigt die Intensivmedizin als einen Fachbereich, in dem individuelle Betreuung und das Leben jedes einzelnen Menschen im Mittelpunkt stehen. Auf der Intensivstation, wo medizinische Spitzenleistung auf Mitgefühl trifft, begleitet medizinisches Personal Patientinnen und Patienten in gesundheitlichen Ausnahmesituationen und hilft ihnen, den Weg zurück ins Leben zu finden.

Auf dieser Plattform finden sich sowohl Informationen für Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie für medizinisches Fachpersonal:

Der Menüpunkt Intensivstation erklärt die medizinischen Geräte einer Intensivstation und stellt das Team auf einer Intensivstation vor. Im Bereich Patienteninfo werden die wichtigsten Informationen zu Besuch, bzw. Aufenthalt auf einer Intensivstation und zu intensivmedizinischen Erkrankungen bereitgestellt sowie der Narkoseablauf beschrieben. Ein digitaler Aktionskoffer stellt zusätzliches Material rund um die Intensivmedizin bereit. 

Medizinische Fachinformationen sowie ein Glossar über die hier verwendeten medizinischen Fachbegriffe finden Sie hier